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Schummeleien bei der Steuererklärung - Achtung bei diesen Steuertricks Schummeleien bei der Steuererklärung - Achtung bei diesen "Steuertricks"! Wenn Prominente wegen Steuerhinterziehung in den Schlagzeilen stehen, wird dies mit Kopfschütteln, erhobenen Zeigefingern und einer gewissen Empörung quittiert. Doch kleinere oder größere Schummeleien in der Steuerklärung sind keine seltene Ausnahme. Und vielen scheint nicht bewusst zu sein, dass beispielsweise ein paar Kilometer mehr beim Weg zur Arbeit letztlich auch nichts anderes sind als Steuerhinterziehung.   Ganzen Artikel...

Wer kann bei der Abgeltungssteuer sparen? Wer kann bei der Abgeltungssteuer sparen? Zunächst scheint die Abgeltungssteuer eine recht unkomplizierte Lösung sein. Seit dem 01. Januar 2009 wird die Abgeltungssteuer für alle Kapitalerträge in Form von Zinsen, Dividenden oder Spekulationsgewinnen erhoben. Dabei werden einheitliche 25 Prozent zuzüglich des Solidaritätszuschlages und eventuell der Kirchensteuer fällig, wenn die Kapitalerträge höher liegen als der Sparerfreibetrag von 801 Euro bei Alleinstehenden und 1602 Euro bei Eheleuten.    Ganzen Artikel...

Steuertipps fuer Arbeitnehmer Die wichtigsten Steuertipps für Arbeitnehmer Im Unterschied zu Selbstständigen sind die Möglichkeiten, die abhängig angestellte Arbeitnehmer haben, um Steuern zu sparen, recht begrenzt. Der Arbeitgeber führt die Steuern jeden Monat automatisch an das Finanzamt ab und auch das Einspar- und Rückholpotenzial bei der alljährlichen Steuererklärung ist beschränkt. Die größten Sparmöglichkeiten bieten hier lediglich die Pendlerpauschale und die haushaltsnahen Dienstleistungen. Steuersparmodelle existieren für Arbeitnehmer eigentlich nicht, aber es gibt Mittel und Wege, um die Steuerlast dennoch auf ganz legale Art und Weise zu senken. Das Schlüsselwort hierfür lautet Gehaltsextras.    Ganzen Artikel...

Infos und Tipps zur Guenstigerpruefung Die wichtigsten Infos und Tipps zur Günstigerprüfung Vor einigen Jahren gab es grundlegende Änderungen im Hinblick auf die Steuervorteile, die sich auf die Grundversorgung für das Alter sowie auf Policen wie Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- oder Haftpflichtversicherungen beziehen. Allerdings läuft der Versicherungsabzug, der bis 2005 galt, noch bis zum Jahre 2019 weiter. Das Finanzamt prüft, welche Regelungen für den Steuerpflichtigen günstiger sind und wendet diese dann im Steuerbescheid an.   Ganzen Artikel...



Zentralmitteilungen ZM an das Bundesfinanzamt Grundlegendes zu Zentralmitteilungen ZM an das Bundesfinanzamt Während sich Arbeitnehmer im Rahmen ihrer Steuererklärung meist nur einmal pro Jahr intensiv mit der Steuer beschäftigen müssen, ist die Steuer bei Selbstständigen durch beispielsweise Umsatz- und Lohnsteuervoranmeldungen oder Einkommenssteuervorauszahlungen ständig Thema. Seit dem 01.01.2010 kommt für viele Unternehmer nun noch die sogenannte Zentralmitteilung oder zusammenfassende Meldung, kurz ZM, hinzu.   Ganzen Artikel...

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Steuertipps im Fall von Trennung und Scheidung 

Einer Trennung oder Scheidung gehen im Vorfeld in aller Regel kleinere und größere Unstimmigkeiten voraus.

Im Hinblick auf die Steuern ist es aber sinnvoll, zumindest in diesem Punkt ein letztes Mal gleicher Meinung zu sein, denn ansonsten ist das Finanzamt der lachende Dritte.

 

 

Hier alle wichtigen Punkte und Steuertipps im Fall von Trennung und Scheidung:

 

       

Das Jahr, in dem die Trennung erfolgt, ist das letzte Jahr, in dem die Zusammenveranlagung bei der Steuererklärung noch möglich ist. Eine gemeinsame Veranlagung lohnt sich immer dann, wenn einer der beiden Partner deutlich mehr Einkommen versteuern muss als der andere oder einer der Partner bislang Alleinverdiener war.

Muss ein Ehepaar beispielsweise 100.000 Euro versteuern, wobei ein Partner 80.000 Euro und der andere Partner 20.000 Euro verdient, beträgt die gesamte Steuerbelastung mit dem Splittingtarif 26.192 Euro. Bei einer getrennten Veranlagung müssten die Ehepartner 25.686 Euro und 2.850 Euro Steuern zahlen und damit zusammen 2.344 Euro mehr als bei einer gemeinsamen Veranlagung.

Sind die Einkommen der beiden Partner in etwa gleich hoch, ergeben sich auch bei einer getrennten Veranlagung keine finanziellen Nachteile.

       

Besteht ein Partner gegen den Willen des anderen auf die getrennte Veranlagung, obwohl er deutlich weniger verdient oder über kein Einkommen verfügt, führt das Finanzamt grundsätzlich trotzdem die gemeinsame Veranlagung durch.

Besserverdienende können eine Zusammenveranlagung nur vor Gericht erwirken, müssen dem anderen Partner dann allerdings seine finanziellen Nachteile ausgleichen. Bei Steuernachzahlungen gelten die Ehepartner als Gesamtschuldner, wenn eine Nachzahlung fällig wird. Um Streitigkeiten zu vermeiden, ist es daher sinnvoll, eine Aufteilung in Relation zur Steuerschuld zu beantragen, wobei Gleiches auch für Steuerrückerstattungen gilt.

       

Ebenfalls letztmalig im Jahr der Trennung können die Steuerklassen festgelegt werden. Bei vergleichbaren Einkommen ist die Kombination IV/IV sinnvoll, ansonsten wählt der Besserverdienende Steuerklasse III und sein Partner Steuerklasse V. Erwartet ein Partner Trennungsgeld, ist es meist sinnvoller, die Steuerklasse V zu behalten, auch wenn die Abzüge damit höher sind.

Allerdings bleibt dem unterhaltspflichtigen Partner bei Steuerklasse III mehr Einkommen übrig als bei Steuerklasse IV und damit muss dann auch mehr Unterhalt gezahlt werden. Im Jahr nach der Trennung erfolgt automatisch der Wechsel in Steuerklasse I oder bei Alleinerziehenden in Steuerklasse II.

       

Die Scheidungskosten können teilweise als außergewöhnliche Belastungen abgesetzt werden, wenn sie unvermeidbar sind.

Hierzu gehören dann beispielsweise die Kosten für Anwalt und Gericht im Zusammenhang mit der Scheidung und dem Versorgungsausgleich, Fahrtkosten bei Anwalts-, Gerichts- und Notarterminen oder Darlehenszinsen für die Finanzierung der Scheidung. Allerdings gibt es die sogenannte zumutbare Grenze, bis zu der Scheidungskosten selbst getragen werden müssen.

Die Höhe dieser Grenze ergibt sich aus dem Einkommen und der Anzahl der Kinder. Um die Belastungsgrenze zu übersteigen, ist daher sinnvoll, die Ausgaben möglichst in ein Jahr zu legen, etwa indem dem Anwalt noch im Dezember ein Vorschuss überwiesen wird.

       

Entscheiden sich Beamte, dem Partner eine Abfindung als Gegenleistung für den Verzicht auf den Versorgungsausgleich zu bezahlen, um damit eine Kürzung der späteren Pension zu vermeiden, kann diese Abfindung als vorweggenommene Werbungskosten für die Pension abgesetzt werden.

Angestellte hingegen, die ihren gesetzlichen Rentenanspruch nach der Scheidung aufstocken, müssen die Zahlung als Versicherungsbeitrag und damit als Sonderausgaben absetzen.

An Kosten für einen Umzug oder eine neue Wohnungseinrichtung, an Kosten aufgrund von Streitigkeiten im Zusammenhang mit Unterhalt und Sorgerecht sowie an Kosten bei vermögensrechtlichen Auseinandersetzungen oder Aufhebungen von Gütergemeinschaften beteiligt sich das Finanzamt in aller Regel nicht.

       

Die Unterhaltleistungen können entweder als außergewöhnliche Belastungen oder als Sonderausgaben abgesetzt werden. Als Unterhaltsleistungen zählen Geldleistungen, Sachleistungen wie beispielsweise das kostenfreie Überlassen der Wohnung, Mieten sowie Versicherungsbeiträge, die für den Expartner bezahlt werden.

Als außergewöhnliche Belastung sind maximal 7680 Euro jährlich absetzbar. Hat der Partner eigene Einkünfte, wird alles abgezogen, was über 624 Euro pro Jahr liegt, so dass bei Einkünften ab 8304 Euro kein Unterhalt mehr anerkannt wird. Werden die Unterhaltsleistungen als Sonderausgaben abgesetzt, werden bis zu 13.805 Euro pro Jahr angerechnet, hierbei wird dann vom Realsplitting gesprochen.

Der Haken dabei ist allerdings, dass der Partner die Unterhaltsleistungen versteuern und dem Realsplitting zustimmen muss.

 

Thema:Steuertipps im Fall von Trennung und Scheidung 

 
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