Bookmark Webseite

 
 

Suche

Umfrage

Sie machen ihre Steuererklärung ...?
 

Translation

mehr Artikel

Kilometerpauschale Die Kilometerpauschale Die Kilometerpauschale, die auch als Pendlerpauschale oder Entfernungspauschale bekannt ist, macht es für den Arbeitnehmer möglich, die Kosten für die Fahrten zwischen seiner Wohnung und seiner Arbeitsstätte im Rahmen der Werbungskosten steuerlich geltend zu machen. Traditionell werden diese Kosten als Erwerbsaufwendungen eingestuft, was bedeutet, dass es sich um Kosten handelt, die den Steuerzahler aus beruflichen Gründen zwangsläufig treffen oder mit anderen Worten, dem Steuerzahler entstehen Kosten, weil er sich zu seiner Arbeitsstätte begeben muss, um dort Geld zu verdienen.   Ganzen Artikel...

Wichtige Tipps zu der Betriebsprüfung Die wichtigsten Infos und Tipps rund um die Betriebsprüfung  Früher oder später kann jeder Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler darüber informiert werden, dass sein zuständiges Finanzamt eine Betriebsprüfung durchführen möchte. Dabei kann es viele unterschiedliche Auslöser für die angekündigte Außenprüfung geben. So ist eine Möglichkeit, dass der Steuerpflichtige  nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurde und nun eben an der Reihe ist.   Ganzen Artikel...

Steuern auf die der Gesetzgeber verzichten kann Steuern, auf die der Gesetzgeber eigentlich verzichten könnte Unbestritten ist, dass ein Staat Einnahmen braucht, um überleben zu können, und die Haupteinnahmequelle eines Staates sind nun einmal die Steuern. Unbestritten ist aber genauso, dass die Steuer- und Abgabenbelastung in Deutschland regelmäßig viel Stoff für hitzige Diskussionen liefert. In den meisten Fällen wird jedoch lediglich über die Höhe der jeweiligen Steuer diskutiert. Wer sich aber einmal näher mit den deutschen Steuern befasst, wird feststellen, dass es eine Reihe von Steuern gibt, von deren Existenz er bislang nichts wusste.    Ganzen Artikel...

Fragen und Antworten zum Steuermodell von Paul Kirchhof Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Steuermodell von Paul Kirchhof Nachdem der erste Versuch 2005 gescheitert war, wagt der ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof nun einen zweiten Versuch, das deutsche Steuerrecht grundlegend zu reformieren und zu modernisieren.    Ganzen Artikel...



Uebersicht zur Mehrwertsteuer Infos und Übersicht zur Mehrwertsteuer Die Bezeichnung Mehrwertsteuer ist gleichbedeutend mit dem Begriff der Umsatzsteuer und wird dann an die Finanzbehörden abgeführt, wenn ein Verkäufer Umsatz durch den Verkauf seiner Waren oder Dienstleistungen erzielt. Seit dem 01. Januar 2007 liegt der Steuersatz der Mehrwertsteuer bei 19 Prozent, der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent gilt beispielsweise für Lebensmittel, Zeitschriften, Bücher oder auch künstlerische Leistungen.  Ganzen Artikel...

Bei Steuertipps Online

Aktuell 2 Gäste online
Sonderausgaben arrow Steuer Blog arrow Steuertipps Trennung - Scheidung
E-Mail

Steuertipps im Fall von Trennung und Scheidung 

Einer Trennung oder Scheidung gehen im Vorfeld in aller Regel kleinere und größere Unstimmigkeiten voraus.

Im Hinblick auf die Steuern ist es aber sinnvoll, zumindest in diesem Punkt ein letztes Mal gleicher Meinung zu sein, denn ansonsten ist das Finanzamt der lachende Dritte.

 

 

Hier alle wichtigen Punkte und Steuertipps im Fall von Trennung und Scheidung:

 

       

Das Jahr, in dem die Trennung erfolgt, ist das letzte Jahr, in dem die Zusammenveranlagung bei der Steuererklärung noch möglich ist. Eine gemeinsame Veranlagung lohnt sich immer dann, wenn einer der beiden Partner deutlich mehr Einkommen versteuern muss als der andere oder einer der Partner bislang Alleinverdiener war.

Muss ein Ehepaar beispielsweise 100.000 Euro versteuern, wobei ein Partner 80.000 Euro und der andere Partner 20.000 Euro verdient, beträgt die gesamte Steuerbelastung mit dem Splittingtarif 26.192 Euro. Bei einer getrennten Veranlagung müssten die Ehepartner 25.686 Euro und 2.850 Euro Steuern zahlen und damit zusammen 2.344 Euro mehr als bei einer gemeinsamen Veranlagung.

Sind die Einkommen der beiden Partner in etwa gleich hoch, ergeben sich auch bei einer getrennten Veranlagung keine finanziellen Nachteile.

       

Besteht ein Partner gegen den Willen des anderen auf die getrennte Veranlagung, obwohl er deutlich weniger verdient oder über kein Einkommen verfügt, führt das Finanzamt grundsätzlich trotzdem die gemeinsame Veranlagung durch.

Besserverdienende können eine Zusammenveranlagung nur vor Gericht erwirken, müssen dem anderen Partner dann allerdings seine finanziellen Nachteile ausgleichen. Bei Steuernachzahlungen gelten die Ehepartner als Gesamtschuldner, wenn eine Nachzahlung fällig wird. Um Streitigkeiten zu vermeiden, ist es daher sinnvoll, eine Aufteilung in Relation zur Steuerschuld zu beantragen, wobei Gleiches auch für Steuerrückerstattungen gilt.

       

Ebenfalls letztmalig im Jahr der Trennung können die Steuerklassen festgelegt werden. Bei vergleichbaren Einkommen ist die Kombination IV/IV sinnvoll, ansonsten wählt der Besserverdienende Steuerklasse III und sein Partner Steuerklasse V. Erwartet ein Partner Trennungsgeld, ist es meist sinnvoller, die Steuerklasse V zu behalten, auch wenn die Abzüge damit höher sind.

Allerdings bleibt dem unterhaltspflichtigen Partner bei Steuerklasse III mehr Einkommen übrig als bei Steuerklasse IV und damit muss dann auch mehr Unterhalt gezahlt werden. Im Jahr nach der Trennung erfolgt automatisch der Wechsel in Steuerklasse I oder bei Alleinerziehenden in Steuerklasse II.

       

Die Scheidungskosten können teilweise als außergewöhnliche Belastungen abgesetzt werden, wenn sie unvermeidbar sind.

Hierzu gehören dann beispielsweise die Kosten für Anwalt und Gericht im Zusammenhang mit der Scheidung und dem Versorgungsausgleich, Fahrtkosten bei Anwalts-, Gerichts- und Notarterminen oder Darlehenszinsen für die Finanzierung der Scheidung. Allerdings gibt es die sogenannte zumutbare Grenze, bis zu der Scheidungskosten selbst getragen werden müssen.

Die Höhe dieser Grenze ergibt sich aus dem Einkommen und der Anzahl der Kinder. Um die Belastungsgrenze zu übersteigen, ist daher sinnvoll, die Ausgaben möglichst in ein Jahr zu legen, etwa indem dem Anwalt noch im Dezember ein Vorschuss überwiesen wird.

       

Entscheiden sich Beamte, dem Partner eine Abfindung als Gegenleistung für den Verzicht auf den Versorgungsausgleich zu bezahlen, um damit eine Kürzung der späteren Pension zu vermeiden, kann diese Abfindung als vorweggenommene Werbungskosten für die Pension abgesetzt werden.

Angestellte hingegen, die ihren gesetzlichen Rentenanspruch nach der Scheidung aufstocken, müssen die Zahlung als Versicherungsbeitrag und damit als Sonderausgaben absetzen.

An Kosten für einen Umzug oder eine neue Wohnungseinrichtung, an Kosten aufgrund von Streitigkeiten im Zusammenhang mit Unterhalt und Sorgerecht sowie an Kosten bei vermögensrechtlichen Auseinandersetzungen oder Aufhebungen von Gütergemeinschaften beteiligt sich das Finanzamt in aller Regel nicht.

       

Die Unterhaltleistungen können entweder als außergewöhnliche Belastungen oder als Sonderausgaben abgesetzt werden. Als Unterhaltsleistungen zählen Geldleistungen, Sachleistungen wie beispielsweise das kostenfreie Überlassen der Wohnung, Mieten sowie Versicherungsbeiträge, die für den Expartner bezahlt werden.

Als außergewöhnliche Belastung sind maximal 7680 Euro jährlich absetzbar. Hat der Partner eigene Einkünfte, wird alles abgezogen, was über 624 Euro pro Jahr liegt, so dass bei Einkünften ab 8304 Euro kein Unterhalt mehr anerkannt wird. Werden die Unterhaltsleistungen als Sonderausgaben abgesetzt, werden bis zu 13.805 Euro pro Jahr angerechnet, hierbei wird dann vom Realsplitting gesprochen.

Der Haken dabei ist allerdings, dass der Partner die Unterhaltsleistungen versteuern und dem Realsplitting zustimmen muss.

 

Thema:Steuertipps im Fall von Trennung und Scheidung 

 
< zurück   weiter >

Steuerthemen
Schummeleien bei der Steuererklärung - Achtung bei diesen Steuertricks
Schummeleien bei der Steuererklärung - Achtung bei diesen Steuertricks ! Wenn Prominente wegen Steuerhinterziehung in den Schlag...
Tipps - Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen
Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen - die wichtigsten Infos und Tipps dazu Wurde die Steuererklärung abgegeben, erlä...
Infos und Tipps zum richtigen Spenden
Die wichtigsten Infos und Tipps zum richtigen Spenden Vor allem bei humanitären Katastrophen wie beispielsweise dem Erdbeben in H...
Was ist und macht eigentlich ein Lohnsteuerhilfeverein?
Was ist und macht eigentlich ein Lohnsteuerhilfeverein? Das deutsche Steuerrecht ist sehr komplex und für viele ein Buch mit sieb...
Die wichtigsten aktuellen Steueraenderungen
Die wichtigsten aktuellen Steueränderungen Auf die schon seit Jahren versprochene große Steuerreform werden die Steuerzah...
Steuertipps fuer Rentner
Steuertipps für Rentner Grundsätzlich müssen auch Rentner und Pensionäre Steuern bezahlen, allerdings nur dann, we...
Tipps - wenn das Finanzamt Gehaltsunterlagen prüft
Infos und Tipps, wenn das Finanzamt unangemeldet Lohn- und Gehaltsunterlagen prüft Die Lohnsteuer macht etwa ein Viertel des gesa...

Artikel speichern

Bookmark and Share

PDF-Download

PDF Steuern

Sonderausgaben Statistik

Mitglieder: 1
News: 212
Weblinks: 0
Benutzerdefinierte Suche